Über mich

Warum ich?

Ich bin selbst eine von denen, die einen guten Teil ihrer Freizeit ins Ehrenamt steckt, die sich ungern etwas vorschrei- ben lässt und die sicherlich auch für das ein oder andere graue Haar bei ihren hauptamtlichen AnsprechpartnerInnen verantwortlich ist. Ich bin eine der ÜberzeugungstäterInnen, die an der Schwerfälligkeit von admi- nistrativen Strukturen, der Zahnlosigkeit von Selbstverwaltungsgremien, der Borniertheit von Mitmenschen und manchmal auch den Vorstellungen ihrer MitstreiterInnen verzweifeln. Zugleich bin ich aber auch eine von den Hauptamtlichen, die die Arbeit Ehrenamtlicher koordinieren. Ich kenne also auch die Sicht der angestellten Projektleiterin, die zwischen allen Stühlen sitzt, für die Dokumentation und Wissenssicherung zuständig ist, nach allen Seiten hin Rechenschaft ablegen muss, die die Entscheidungen ihrer ehrenamtlichen MitarbeiterInnen vertreten und den Engagierten möglichst viele Freiheiten erhalten soll, zugleich aber die alleinige Verantwortung hat, wenn etwas schief geht.

Hier eine Übersicht über die Haupt- und Ehrenämter, aus denen ich meine Erfahrung ziehe:

  • Seit 2018 engagiere ich mich ehrenamtlich für den Bundesverband Refugee Law Clinics Deutschland e. V., einem Dachverband mit 34 Mitgliedsorganisationen. Von 2018 bis 2020 war ich als Teil des achtköpfigen Vorstands dafür zuständig, die Fäden zusammenzuhalten und den Verband weiterzuentwickeln.Wir hatten zeitweise Personalverantwortung für mehrere Mitarbeiter:innen und mussten die Struktur des Verbands vollständig umbauen. Seit 9/2020 bin ich Beiratsvorsitzende und berate gemeinsam mit den anderen Beirät:innen den Vorstand und die Mitgliedsorganisationen.
  • 2017-03 bis 2020-03: Projektleitung in Honorartätigkeit für Open Hamburg, einer Kampagneim Auftrag der Hamburger Bürgerschaft, die Ehrenamtliche für eine Patenschaft begeistern hilft. Meine Aufgabe war es vor allem, alle beteiligten Parteien (über 50 Flüchtlingsinitiativen, die ausführenden Agentur, das Begleitgremium) unter einen Hut zu bringen. Ein kleiner Einblick in meine Arbeit findet sich im Open-Transfer-Magazin #1 der Stiftung Bürgermut (S. 73-75).